docs/bib-ref2

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text: more text and a figure
author markus schnalke <meillo@marmaro.de>
date Wed, 26 Feb 2014 07:37:05 +0100
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     1.3 @@ -8,12 +8,12 @@
     1.4  
     1.5  $(NAME).ps: $(CHAPS) makefile $(BIB) toc.ig refs.ig
     1.6  	export TROFFONTS=fonts;\
     1.7 -	soelim $(CHAPS) | $(REFER) | \
     1.8 +	soelim $(CHAPS) | $(REFER) | pic | \
     1.9  		troff -Tps -ms 2>err.ig | dpost >$@
    1.10  
    1.11  err.ig: $(CHAPS)
    1.12  	export TROFFONTS=fonts;\
    1.13 -	soelim $(CHAPS) | $(REFER) | \
    1.14 +	soelim $(CHAPS) | $(REFER) | pic | \
    1.15  		troff -Tps -ms -rZ1 -z 2>$@
    1.16  
    1.17  toc.ig: err.ig
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     2.3 @@ -5,59 +5,100 @@
     2.4  .\"###################################################################
     2.5  .H0 "Einf├╝hrung
     2.6  .P
     2.7 +Diese Arbeit vergleicht das Konzept
     2.8 +.I "Open Access
     2.9 +mit dem Konzept
    2.10 +.I "Freie Software" .
    2.11 +Ihr Ziel ist es, Parallelen und Unterschiede aufzuzeigen. Da die
    2.12 +Freie Software bereits seit den 80ern als Konzept etabliert ist,
    2.13 +der Open Access aber erst zwanzig Jahre spaeter aufkam, koennen,
    2.14 +so die Vermutung, aktuelle und zukuenftige Entwicklungen beim Open
    2.15 +Access nachvollzogen oder sogar vorweg erahnt werden, wenn man sich
    2.16 +anschaut, wie sich die Freie Software bislang entwickelt hat.
    2.17 +.P
    2.18 +Mancher Leser mag im Titel eher den Begriff
    2.19 +.I "Open Source
    2.20 +denn
    2.21 +.I "Freie Software
    2.22 +erwartet haben, wenn auch nur der Begriffsanalogie wegen.
    2.23 +Jedoch sind die
    2.24  .I "Freie Software
    2.25  und
    2.26  .I "Open Source
    2.27 -sind zwei Konzepte, die nicht so austauschbar sind, wie sie
    2.28 -erscheinen moegen. Wenn auch
    2.29 -die dahinter steckenden Aktivitaeten und die durch sie
    2.30 -hervorgerufenen Aktivitaeten grossteils aehnlich oder gar die
    2.31 -gleichen sind, so haben die beiden Konzepte doch einen
    2.32 -unterschiedlichen Fokus. Dieser ist teilweise am Begriff selbst,
    2.33 -teilweise an der historischen Entwicklung verankert. Der Wortsinn
    2.34 -eines Begriffes ist zumeist das letzte Referenzpunkt seiner
    2.35 -Deutung. Wenn auch die Beschriftung nicht die Art des Inhalts
    2.36 -aendern wird, so hat sie doch erheblichen Einfluss auf seine
    2.37 -Wahrnehmung.
    2.38 +zwei Konzepte, die nicht so austauschbar sind, wie sie erscheinen
    2.39 +moegen. Es ist durchaus Absicht, dass mit dem Begriff
    2.40 +.I "Freie Software" ,
    2.41 +der eine andere Zielrichtung hat als
    2.42 +.I "Open Source" ,
    2.43 +das Spektrum der Konzepte um eine Dimension erweitert wurde, die
    2.44 +andernfalls unter der Tisch gefallen waere.
    2.45  
    2.46  
    2.47  
    2.48 -.P
    2.49 -Vier Konzepte:
    2.50  
    2.51 -.IP "\fBFreie Software\fP (FS)
    2.52 -Freie Software ist in erster Linie eine ethische Bewegung, bei der die
    2.53 +.U1 "Vier Konzepte
    2.54 +
    2.55 +.IP (1)
    2.56 +.B "Freie Software
    2.57 +(FS)
    2.58 +ist in erster Linie eine ethische und politische Bewegung, bei der die
    2.59  .I Rechte 
    2.60 -des Menschen im Mittelpunkt stehen. Das wiederkehrende Bild ist
    2.61 +der Menschen im Mittelpunkt stehen. Das wiederkehrende Bild ist
    2.62  der Wunsch seinem Nachbarn etwas Gutes tun zu wollen. Dies soll
    2.63 -nicht verhindert werden.
    2.64 +ermoeglicht werden. Deshalb soll Software frei sein.
    2.65  
    2.66 -.IP "\fBOpen Source\fP (OS)
    2.67 -Open Source, dagegen, wertschaetzt die verbesserten Moeglichkeiten,
    2.68 -die einem
    2.69 -offen stehen, wenn alle Daten (v.a. der Quellcode) zur Verfuegung
    2.70 -stehen und diese kopiert, verbreitet, veraendert, erweitert, etc.
    2.71 -werden koennen. Die Grundmotivation ist der Pragmatismus.
    2.72 +.IP (2)
    2.73 +.B "Open Source
    2.74 +(OS), dagegen, wertschaetzt vor allem die verbesserten Moeglichkeiten,
    2.75 +die einem offen stehen, wenn der Quellcode von Software zur Verfuegung
    2.76 +steht und dieser kopiert, veraendert, erweitert, verbreitet und
    2.77 +aehnliches werden darf. Die Grundmotivation ist ein Pragmatismus.
    2.78  
    2.79 -.IP "\fBOpen Access\fP (OA)
    2.80 -Open Access hat im Kern das Streben nach dem Zugang zu Information. Es geht
    2.81 -darum das Wissen aufnehmen und sich darauf berufen zu koennen.
    2.82 +.IP (3)
    2.83 +.B "Open Access
    2.84 +(OA)
    2.85 +hat im Kern das Streben nach dem Zugang zu Information. Es geht
    2.86 +darum das Wissen aufnehmen und sich darauf berufen zu koennen. Die
    2.87 +Wissenschaft soll nicht von dem von ihr selbst erzeugten Wissen
    2.88 +ausgeschlossen werden.
    2.89  
    2.90 -.IP "\fBFree Cultural Works\fP (FCW)
    2.91 -Dies koennte man als vierte, noch fehlende Ausrichtung
    2.92 +.IP (4)
    2.93 +.B "Free Cultural Works
    2.94 +(FCW)
    2.95 +koennte man als vierte, noch fehlende Ausrichtung
    2.96  aufnehmen. Dort steht die Gemeinschaft und deren Allmende im
    2.97 -Zentrum.
    2.98 +Zentrum. Werke sollen der Gemeinschaft gehoeren, nicht einzelnen
    2.99 +Individuen. Ziel ist es, eine moeglichst grosse Allmende
   2.100 +aufzubauen um so eine lebendige Kultur zu foerdern.
   2.101 +
   2.102 +.KS
   2.103 +.in 2c
   2.104 +.PS 3.5
   2.105 +right
   2.106 +S:	box invis ""
   2.107 +PO:	box invis "politisch"
   2.108 +PR:	box invis "pragmatisch"
   2.109 +down
   2.110 +SW:	box invis "Software" with .n at S.s
   2.111 +TX:	box invis "Texte & Co."
   2.112 +right
   2.113 +box "Freie" "Software" with .w at SW.e
   2.114 +box "Open" "Source"
   2.115 +box "Free Cultural" "Works" with .w at TX.e
   2.116 +box "Open" "Access"
   2.117 +.PE
   2.118 +.KE
   2.119  
   2.120  
   2.121  
   2.122  
   2.123  .H0 "Hintergruende
   2.124  
   2.125 -.U2 Ausgangsbasis
   2.126 +.U1 Ausgangsbasis
   2.127  .P
   2.128  Zeit, Situation
   2.129  
   2.130 -.U2 Zielrichtung
   2.131 +.U1 Zielrichtung
   2.132  .P
   2.133  Motivation, Zweck, Zielrichtung
   2.134  .P
   2.135 @@ -76,8 +117,19 @@
   2.136  und mehr Moeglichkeiten zu haben, so ist dies bei der zweiten
   2.137  Gruppe nebensaechlich. Dort ist es viel wichtiger, dass die Werke
   2.138  frei sind und damit die Menschheit nicht beschraenkt wird.
   2.139 +.P
   2.140 +Wenn auch
   2.141 +die dahinter steckenden Aktivitaeten und die durch sie
   2.142 +hervorgerufenen Aktivitaeten grossteils aehnlich oder gar die
   2.143 +gleichen sind, so haben die beiden Konzepte doch einen
   2.144 +unterschiedlichen Fokus. Dieser ist teilweise am Begriff selbst,
   2.145 +teilweise an der historischen Entwicklung verankert. Der Wortsinn
   2.146 +eines Begriffes ist zumeist das letzte Referenzpunkt seiner
   2.147 +Deutung. Wenn auch die Beschriftung nicht die Art des Inhalts
   2.148 +aendern wird, so hat sie doch erheblichen Einfluss auf seine
   2.149 +Wahrnehmung.
   2.150  
   2.151 -.U2 Akteure
   2.152 +.U1 Akteure
   2.153  .P
   2.154  Beteiligte, Wer fuer wen.
   2.155  Zentrale Personen der Konzepte und ihre Hintergruende.
   2.156 @@ -113,14 +165,14 @@
   2.157  .P
   2.158  Pragmatisch vs. idealistisch
   2.159  
   2.160 -.U2 "Abhaengigkeit
   2.161 +.U1 "Abhaengigkeit
   2.162  .P
   2.163  Abhaengigkeit von Verwertern.
   2.164  Sicht der Urheber, Sicht der Bibliotheken, Sicht der Nutzer.
   2.165  Und eben so fuer Software.
   2.166  
   2.167  
   2.168 -.U2 "Verlust
   2.169 +.U1 "Verlust
   2.170  .P
   2.171  Wenn einem das eigene Werk weggenommen wird ...
   2.172