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neue textfragmente KNUB
author markus schnalke <meillo@marmaro.de>
date Sun, 17 Nov 2013 19:38:28 +0100
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77 .U1 "Vorstellung der Bibliotheken 77 .U1 "Vorstellung der Bibliotheken
78 .P 78 .P
79 79
80 .P 80 .P
81 .U2 "UB KN 81 .U2 "UB KN
82 .P
83 Die Bibliothek der Universitaet Konstanz wurde 1965 gegruendet.
84 Das erste Studiensemester war 1966. Die Bibliothek hatte damit
85 rund 1,5 Jahre Vorlauf. Dieser wurde als unbedingt notwendig
86 angesehen.
87 .[[
88 ub kn 1965 1974
89 .], S. 26]
90 (vgl. Augsburg)
91 In der Vorphase liegt der Fokus auf der Erwerbung. Erschlossen
92 wird der Bestand nur als Beiprodukt. Damals ist der Gesamtkatalog
93 eine Kopie der Bestandskartei.
94 .[[
95 ub kn 1965 1974
96 .], S. 26]
97
82 .U2 "UB UL 98 .U2 "UB UL
83 .U2 "UB KA 99 .U2 "UB KA
84 .U2 "ZB FZK 100 .U2 "ZB FZK
85 .U2 "FHB HN 101 .U2 "FHB HN
86 102
96 .H0 "Dimension 1: Technischer Fortschritt" no 112 .H0 "Dimension 1: Technischer Fortschritt" no
97 113
98 .U1 "Phase 1: Maschinenlesbarkeit 114 .U1 "Phase 1: Maschinenlesbarkeit
99 .P 115 .P
100 Lochstreifen, OCR-Schrift 116 Lochstreifen, OCR-Schrift
117 .P
118 Personendatentraeger (Benutzerausweise) und Buchdatentraeger
119 (Lochkarten oder Strichcodes oder OCR-Klarschrift)
120 .[[
121 ub kn 1965 1974
122 .], S. 76]
101 123
102 .U1 "Phase 2: Batch/Offline-Systeme 124 .U1 "Phase 2: Batch/Offline-Systeme
103 .P 125 .P
104 Magnetbaender 126 Magnetbaender
105 127
110 .U1 "Phase 4: Verbuende 132 .U1 "Phase 4: Verbuende
111 .P 133 .P
112 134
113 135
114 136
137
115 .H0 "Dimension 2: Technische Durchdringung" no 138 .H0 "Dimension 2: Technische Durchdringung" no
116 139
117 .U1 "Stufe 1: Kataloggenerierung 140 .U1 "Stufe 1: Kataloggenerierung
141 .P
142 Die KNUB beginnt sofort mit der elektronischen Katalogisierung.
143 Sie unterhaelt keine Zettelkataloge. Stattdessen druckt sie
144 gleich von Beginn an Bandkataloge aus den elektronisch erfassten
145 Katalogdaten. Dieser wird einmal jaehrlich neu generiert. Um die
146 Neuerwerbungen waehrend des Jahres nachzuweisen gibt es eine
147 Anschlusskartei. Mitunter werden auch Supplemente
148 zum Bandkatalog gedruckt.
149 .P
150 1975 umfasst der Alphabetische Monographienkatalog 92 Baende mit
151 je rund 300 Seiten. Die 35 Fachgebietskataloge umfassen weitere
152 90 Baende. Der Systematische Katalog umfasst rund 50 Baende. Dazu
153 kommen mehrere Exemplare des Alphabetischen Dissertationenkatalog
154 mit rund 10 Baenden und ein Zeitschriftenkatalog mit 3 Baenden.
155 .[[
156 ub kn 1965 1974
157 .], S. 11]
158 .P
159 Der Nachteil der Bandkataloge ist die Einheit, die sie darstellen.
160 Im Gegensatz zu Zettelkatalogen ist es unmoeglich mit geringem
161 Aufwand Neuerwerbungen aufzunehmen. Es muss jeweils ein neuer
162 Katalog gedruckt werden, oder man muss mit Supplementen oder
163 Anschlusskarteien arbeiten. Im Konstanzer Fall war die Folge des
164 Bandkatalogs, dass er Ende 1974 beim Stuttgarter Zentralkatalog
165 noch immer in der Version von 1972 vorliegt.
166 .[[
167 ub kn 1965 1974
168 .], S 42]
169 Er hatte eine nachteilige Sonderstellung. Das mag nicht schlimm
170 gewesen sein, da die KNUB lange Zeit im Bestandsaufbau war und
171 (bis XXX) nur nehmend an der FL teilgenommen hat. Dennoch stellt
172 sich die Frage, warum man in KN nicht einfach Katalogkarten fuer
173 den Zentralkatalog in Stuttgart gedruckt hat. Die EDV haette diese
174 Flexibilitaet ja gerade ermoeglicht.
175 .P
176 Auch an der KNUB begann man damit die EDV fuer die Kataloggenerierung
177 einzusetzen. Dabei war die Notwendigkeit fuer einen guten Katalog
178 in KN nicht dermassen vorhanden wie an anderen Bibliotheken. An
179 der KNUB ist fast der komplette Bestand systematisch freihand
180 aufgestellt.
181 .[[
182 ub kn 1965 1974
183 .], S. 43]
184 Man darf erwarten, dass sich dadurch ein verhaeltnismaessig
185 grosser Teil der Literaturnachfrage ohne Katalogeinsicht decken
186 laesst. Das koennte erklaeren, warum die eher umstaendliche
187 Handhabung von Bandkatalog plus Supplemente plus Anschlusskartei
188 nicht zugunsten eines einzigen Zettelkatalogs akzeptabel war.
189 .P
190 KNUB:
191 1974/1975 wird ein alphabetisches Register zur Freihandaufstellung
192 erzeugt, mittels EDV.
193 .[[
194 ub kn 1965 1974
195 .], S. 49]
196 .P
197
198
199
200
201
118 202
119 .U1 "Stufe 2: Ausleihsystem 203 .U1 "Stufe 2: Ausleihsystem
204 .P
205 Die steigenden Studentenzahlen, und die damit verbundene hoehere
206 Bibliotheksnutzung sorgte fuer eine deutlich groessere Zahl an
207 Ausleihvorgaengen. Es ist an vielen Stellen zu lesen, dass die
208 Einfuehrung der EDV notwendig war um bei der Ausleihe skalieren zu
209 koennen.
210 .[[
211 ub kn 1965 1974
212 .], S. 53]
213 (XXX weitere refs!)
214 Gerade grosse, ausleihbare Freihandbestaende seien nur Dank der
215 EDV mit vertraeglichem Aufwand realisierbar. Die EDV halte den
216 Aufwand fuer Verlaengerungen, Vormerkungen und Mahnungen niedrig.
217 .[[
218 ub kn 1965 1974
219 .], S. 54ff]
220
221 .P
222 KNUB: An fuenf Geraeten werden die Daten der Ausleihe erfasst.
223 Nachts werden sie dann auf dem Grossrechner verarbeitet. Es
224 werden dort Listen aller Art (Ausleihlisten, Vormerkungen, ...)
225 erzeugt. Auch Mahnbriefe und der gleichen werden gedruckt. Die
226 dezentralen Geraete sind somit reine Datenerfassungsstationen.
227 .[[
228 ub kn 1965 1974
229 .], S. 11]
230 .P
231 Wie ueberall in der Fruehzeit der Katalogisierungs-EDV trat die
232 Frage nach EDV-gerechten Signaturen auf. Zumeist mit dem Ergebnis,
233 dass sie eben nicht EDV-gerecht sind -- sei es wegen der
234 Komplexitaet der Signaturen oder der Limitierungen der Software.
235 Man kommt somit einhellig zum Ergebnis, dass man lieber den
236 Zusatzaufwand von eindeutigen, generischen Verbuchungsnummern
237 (heute ``Mediennummern''), die
238 eindeutig einzelnen Signaturen zugeordnet sind, auf sich nimmt.
239 .[[
240 ub kn 1965 1974
241 .], S. 47]
242 .P
243 KNUB:
244 Taeglich werden Ausleihlisten (Negativlisten) generiert, die fuer
245 die Benutzer zugaenglich ausgelegt werden.
246 Taeglich werden automatisch Vormerk-, Verlaengerungs- und
247 Mahnbenachrichtigungen gedruckt.
248 .[[
249 ub kn 1965 1974
250 .], S. 76]
251
252
253
254 .U1 "Stufe XXX: Statistiken
255 .P
256 Mit der Verfuegbarkeit der EDV ist es ploetzlich moeglich
257 Statistiken zu generieren. An der KNUB werden monatliche Zuwachs-
258 und Ausgabenstatistiken nach Faechern erzeugt. Einmal im Jahr wird
259 eine 1000 Blatt umfassende Jahresstatistik erzeugt.
260 .[[
261 ub kn 1965 1974
262 .], S. 76]
263
120 264
121 .U1 "Stufe 3: OPAC 265 .U1 "Stufe 3: OPAC
122 .P 266 .P
123 (Optional) 267 (Optional)
124 268
125 .U1 "Stufe 4: Erwerbung 269 .U1 "Stufe 4: Erwerbung
270 .P
126 271
127 .U1 "Stufe 5: Integration 272 .U1 "Stufe 5: Integration
128 273 .P
274
275
276 .H0 "Diskussion" no
277 .P
278 KNUB
279 Laut eigener Aussage beginnt die Bibliothek 1965 bei Null. 1975
280 sei man noch immer am Anfang. (XXX: Bib oder Bib-EDV?)
281 .[[
282 ub kn 1965 1974
283 .], S. 77]
129 284
130 285
131 .H0 "Zusammenfassung" no 286 .H0 "Zusammenfassung" no
132 287
133 .P 288 .P