docs/DesignPatterns

annotate detailed-observer.tex @ 32:3d6e01222e28

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author meillo@marmaro.de
date Mon, 06 Aug 2007 02:25:32 +0200
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meillo@28 2 % @brief Referat DesignPatterns `Observer'
meillo@11 3 % @author markus schnalke <meillo@marmaro.de>
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meillo@11 20 \begin{document}
meillo@11 21
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meillo@28 26 %%%% Titlepage %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
meillo@28 27 \begin{titlepage}
meillo@28 28 \title{Observer-Pattern}
meillo@28 29 \author{Markus Schnalke}
meillo@28 30 \date{2007-07-04}
meillo@11 31
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meillo@28 33 \thispagestyle{empty}
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meillo@11 35
meillo@28 36 \begin{flushright}
meillo@11 37
meillo@28 38 \rule[8cm]{0cm}{0cm}
meillo@28 39 {\Huge Design Pattern\\ \textbf{Observer}}
meillo@11 40
meillo@28 41 \rule[2cm]{0cm}{0cm}
meillo@28 42 \textsc{Markus Schnalke\\MatNr: 039131}
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meillo@28 48 \rule[7cm]{0cm}{0cm}
meillo@11 49
meillo@28 50 \textit{Dies ist meine Ausarbeitung zum Design Pattern ``Observer'' im Rahmen der Vorlesung Softwaretechnik im Studiengang Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Ulm.}
meillo@11 51
meillo@28 52 {\tiny Dieses Dokument darf gerne zitiert, kopiert und weitergegeben werden. Ich bitte nur darum meinen Namen und einen Verweis auf meine Website (http://marmaro.de) zu erwähnen --- danke! }
meillo@11 53
meillo@11 54
meillo@28 55 \end{titlepage}
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meillo@28 75 %%%% Einleitung %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
meillo@28 76 \newpage
meillo@28 77 \section{Einleitung}
meillo@28 78
meillo@28 79 Ich möchte im Folgenden einen Ansatz zum Verstehen von Design Patterns aufzeigen. Dazu nehme ich das Design Pattern ``Observer'', das ich Stück für Stück aus einer Situation der realen Welt herleiten werde. Es geht mir dabei nicht primär darum euch dieses Pattern zu erklären, vielmehr soll das Erfassen des Zusammenhangs zwischen Realität und Design Patterns gefördert werden.
meillo@28 80
meillo@28 81 Mein Ziel ist es die \textit{Natürlichkeit} von Design Patterns darzustellen --- weil sie dem Vorgehen in der Realität entsprechen!
meillo@28 82
meillo@28 83
meillo@28 84
meillo@28 85
meillo@28 86 \section{Meine Vorgehensweise}
meillo@28 87
meillo@28 88 \begin{quote}
meillo@28 89 Design Pattern sind ``Best Practices'' (= Erfolgsrezepte), meist \textbf{nach Vorbildern in der Realität}.
meillo@28 90 \end{quote}
meillo@28 91
meillo@28 92 Aus diesem Grund möchte ich nun anhand eines Beispiels aus dem täglichen Leben zeigen, dass das Design Pattern \textbf{Observer} ein absolut natürliches Vorgehen ist, das bei ähnlichen Situationen in Programmen deshalb ebenso verwendet werden sollte. Dass ich hier gerade das Pattern \textbf{Observer} verwende, hat keinen besonderen Grund; es kann wohl (fast) jedes Pattern auf diese Weise verständlich und logisch gemacht werden.
meillo@28 93
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meillo@28 105
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meillo@28 107
meillo@28 108 \newpage
meillo@28 109 \section{Erarbeitung des Patterns}
meillo@28 110
meillo@28 111 \subsection{Ausgangssituation}
meillo@28 112 Meine Ausgangssituation von der ich mich zu einer möglichst optimalen Lösung vorarbeiten möchte ist Folgende:
meillo@28 113
meillo@11 114 \begin{itemize}
meillo@28 115 \item Es gibt Personen die Etwas verkaufen möchten
meillo@28 116 \item Es gibt Personen die Etwas kaufen möchten
meillo@11 117 \item Sie wollen/sollen sich nicht kennen
meillo@11 118 \end{itemize}
meillo@11 119
meillo@28 120 Gesucht ist natürlich ein möglichst effektives Vorgehen. Eben das ist der Grund, weshalb wir Patterns verwenden möchten: Wir suchen eine effektive Standardlösung für regelmäßig auftretende Problemstellungen.
meillo@28 121
meillo@11 122
meillo@11 123
meillo@11 124
meillo@28 125 \subsection{Mögliche Ansätze}
meillo@28 126
meillo@28 127 Um systematisch vorzugehen, überlegen wir uns zunächst, welche primitiven Lösungen für unser Problem in Frage kommen. Dies wären zum Beispiel:
meillo@11 128 \begin{itemize}
meillo@11 129 \item Personen direkt ansprechen
meillo@11 130 \item Laut in die Menge rufen
meillo@11 131 \item Den Freunden erzählen, die es dann weitererzählen
meillo@11 132 \end{itemize}
meillo@11 133
meillo@28 134 Vermutlich wäre der Eine oder Andere (unbewusst) gleich höher eingestiegen, dennoch zeigen auch (oder gerade) diese simplen Vorgehensweisen Probleme auf, die sonst kaum explizit wahrgenommen werden.
meillo@28 135
meillo@28 136 Dies sind unter anderem:
meillo@28 137
meillo@11 138 \begin{itemize}
meillo@11 139 \item Man weiß nicht wer Interesse hat
meillo@11 140 \item nicht mal wieviele
meillo@11 141 \item Manche Interessenten sind vielleicht nur zu bestimmten Zeiten da
meillo@28 142 \item (... oder sie sind taub)
meillo@11 143 \end{itemize}
meillo@11 144
meillo@28 145
meillo@11 146
meillo@11 147
meillo@11 148
meillo@11 149 \subsection{Erarbeitung einer Lösung}
meillo@11 150
meillo@29 151 Im Folgenden möchte ich nun eine Lösung Schritt für Schritt erarbeiten und verbessern, bis sie das unsere Situation auf eine gute Weise löst.
meillo@29 152
meillo@29 153 Meine Lösung, die ich nun präsentieren möchte, ist eine Pinnwand. Pinnwände werden in der Realität normalerweise verwendet um derartige Problem zu lösen --- kein Wunder, wie wir gleich sehen werden. Die Pinnwand bietet von sich aus schon eine gute Lösung für unsere Problemsituation.
meillo@29 154
meillo@29 155
meillo@28 156 \subsubsection{Eine (gute) Lösung: Pinnwand}
meillo@11 157
meillo@29 158 Die Funktionen die eine Pinnwand anbietet sind:
meillo@28 159
meillo@11 160 \begin{itemize}
meillo@11 161 \item Man kann Zettel anpinnen
meillo@11 162 \item Hingehen und nach neuen Zetteln schauen
meillo@11 163 \item Zettel lesen
meillo@11 164 \item Zettel abnehmen
meillo@11 165 \end{itemize}
meillo@11 166
meillo@29 167 Nun sind zwar einige unserer Probleme (wie z.B. dass sich die Personen nicht kennen müssen) gelöst, doch es gibt auch welche die weiterhin bestehen. Dies sind vor allem:
meillo@11 168
meillo@11 169 \begin{itemize}
meillo@11 170 \item Man muss hingehen, nur um festzustellen, dass nichts Neues dabei ist
meillo@11 171 \item Man kann wichtige Zettel verpassen
meillo@11 172 \item Zettel sollten nicht weggenommen werden können
meillo@11 173 \end{itemize}
meillo@11 174
meillo@29 175 Diese Unzulänglichkeiten der jetzigen Lösung gilt es nun Schritt für Schritt zu eliminieren.
meillo@11 176
meillo@11 177
meillo@28 178 \subsubsection{Verbesserung: Pinnwand-Sekretärin}
meillo@11 179
meillo@29 180 Mit diesem Semester wurden bei uns Studiengebühren eingeführt. Die häufigen Diskussionen deswegen waren es wohl, die mich auf die Idee gebracht haben, das Geld doch sinnvoll(er) zu investieren. Und so erweitern wir unsere Pinnwand um eine Sekretärin die die Pinnwand verwaltet \dots natürlich mit Studiengebühren finanziert ;-)
meillo@29 181
meillo@29 182 Nachfolgend möchten wir die Sekretärin und die Pinnwand als Einheit betrachten. Die neuen Features dieser Pinnwand-Sekretärin-Einheit sind folgende:
meillo@29 183
meillo@11 184 \begin{itemize}
meillo@11 185 \item Man kann bei ihr einen Zettel in Auftrag geben (auch telefonisch)
meillo@11 186 \item (Sie schreibt mit lesbarer Schrift)
meillo@11 187 \item Sie verhindert, dass Zettel abgenommen werden
meillo@11 188 \end{itemize}
meillo@11 189
meillo@29 190 \dots und wir sind der optimalen Lösung unserer Problemsituation wieder einen Schritt näher. Jedoch nur einen Schritt, denn nicht alle Probleme sind gelöst.
meillo@29 191 Bestehen bleibt, dass man immer noch oft unnötig zur Pinnwand läuft.
meillo@28 192
meillo@11 193
meillo@11 194
meillo@11 195
meillo@28 196 \subsubsection{2. Verbesserung: Pinnwand-Sekretärin mit Benachrichtigung}
meillo@11 197
meillo@29 198 Die Studiengebühren sollen uns an dieser Stelle noch nicht ausgedient haben ---immerhin sind es 500 Euro--- und so ist noch genug übrig um userer Sekretärin verlängerte Arbeitszeiten finanzieren zu können. In dieser zusätzlichen Zeit kann sie nun natürlich weitere Aufgaben übernehmen. Dies sind:
meillo@29 199
meillo@11 200 \begin{itemize}
meillo@11 201 \item Man kann sich bei der Sekretärin nun als ``Interessierter'' registrieren
meillo@11 202 \item Die Sekretärin trägt die Telefonnummer in eine Liste ein
meillo@28 203 \item Zukünftig ruft sie alle Personen der Liste an, wenn sie einen neuen Zettel anpinnt
meillo@11 204 \end{itemize}
meillo@28 205
meillo@11 206
meillo@11 207
meillo@11 208
meillo@28 209 \subsection{Zusammenfassung des Beispiels}
meillo@11 210
meillo@30 211 Wir haben nun eine Lösung die die meisten Probleme unserer Situation löst. Ich möchte hier die Funktionsweise nochmals aufzählen:
meillo@30 212
meillo@30 213 \begin{itemize}
meillo@30 214 \item Man kann neue Zettel anpinnen lassen
meillo@30 215 \item Man kann sich als Interessierter anmelden (und auch abmelden)
meillo@30 216 \item Interessierte werden bei Änderungen der Pinnwand benachrichtigt
meillo@30 217 \item Sie können dann zur Pinnwand gehen und sie sich anschauen
meillo@30 218 \end{itemize}
meillo@11 219
meillo@28 220
meillo@30 221 Sind jetzt alle Anforderungen abgedeckt? Ist die geschaffene Struktur zufriedenstellend? Welche Wünsche sind noch offen? Was fehlt?
meillo@11 222
meillo@30 223 Es gibt natürlich weitere Anforderungen/Wünsche die über das jetzige Modell hinausgehen. Auf einige der verbreitendsten Erweiterungen des Observer-Modells werde ich weiter unten noch eingehen.
meillo@30 224
meillo@11 225
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meillo@28 244
meillo@28 245
meillo@28 246
meillo@28 247 \newpage
meillo@28 248 \section{Das Pattern}
meillo@28 249
meillo@30 250 Nun haben wir uns eine Lösung für unser Problem erarbeitet und der nächste Schritt ist es ein allgemein gültiges Lösungsmodell zu erstellen. Ein solches Modell wird ``Pattern'' genannt.
meillo@30 251
meillo@28 252
meillo@28 253 \subsection{Überleitung}
meillo@30 254
meillo@30 255 Um unsere Lösung in das Pattern zu überführen bedarf es ein paar anderer Bezeichnungen:
meillo@28 256
meillo@30 257 \begin{itemize}
meillo@30 258 \item Pinnwand-Sekretärin-Einheit $\rightarrow$ ``Subject''
meillo@30 259 \item Die Zettel auf der Pinnwand $\rightarrow$ ``subjectState''
meillo@30 260 \item Interessenten $\rightarrow$ ``Observers''
meillo@30 261 \end{itemize}
meillo@11 262
meillo@11 263
meillo@30 264 Beim Programmieren sind besonders Interfaces (also Schnittstellen) wichtig. Diese entsprechen den Fähigkeiten die Pinnwand/Sekretärin und Interessenten haben oder anbieten. Dies wären zum Beispiel, dass Interessenten nicht taub sein dürfen, lesen und zur Pinnwand hingehen können müssen. Oder auch die leserliche Schrift der Sekretärin. (Siehe dazu auch die Erarbeitung der Pinnwand-Sekretärin.)
meillo@28 265
meillo@11 266
meillo@11 267
meillo@11 268
meillo@28 269 \subsection{UML-Diagramme}
meillo@30 270
meillo@30 271 Um das Pattern darzustellen bieten sich UML-Diagramme an.
meillo@30 272
meillo@28 273
meillo@28 274 \begin{figure}[hbt]
meillo@28 275 \centering
meillo@31 276 \includegraphics[width=8cm]{pics/observer_big.png}
meillo@28 277 \caption{Struktur-Diagramm des Observers}
meillo@28 278 \end{figure}
meillo@28 279
meillo@28 280
meillo@28 281
meillo@28 282 \begin{figure}[hbt]
meillo@28 283 \centering
meillo@31 284 \includegraphics[width=8cm]{pics/observer-interaction_big.png}
meillo@28 285 \caption{Interaktions-Diagramm des Observers}
meillo@28 286 \end{figure}
meillo@28 287
meillo@28 288
meillo@30 289 Wer den ersten Teil der Ausarbeitung verstanden hat und UML kann, sollte hier keine Probleme haben die Diagramme zu verstehen --- es ist quasi das Gleiche, nur in einer anderen Darstellungsform.
meillo@30 290
meillo@30 291
meillo@11 292
meillo@11 293
meillo@11 294 % Daten aus der Beschreibung des Observers von GoF
meillo@11 295 % in welche Gruppen wird er eingeordnet
meillo@28 296 \subsubsection{Klassifizierung nach GoF}
meillo@11 297
meillo@30 298 Die ``Gang of Four'' (sie formulierten die ersten Design-Patterns für die Informatik) habe ein einheitliches Schema zu ihrer Klassifizierung erstellt. Anhand diesem ist der Observer folgendermaßen einzuordnen:
meillo@30 299
meillo@28 300 \paragraph{Klassifizierung}
meillo@11 301 Verhaltensmuster, objektbasierend
meillo@28 302
meillo@11 303
meillo@28 304 \paragraph{Auch bekannt als}
meillo@11 305 Publish-Subscribe, Dependents
meillo@28 306
meillo@11 307
meillo@28 308 \paragraph{Zweck}
meillo@32 309 Abhängigkeiten zwischen Objekten erstellen, sodass sich abhängige Objekte ändern, wenn sich das Objekt selbst ändert.
meillo@11 310 % todo: besser formulieren
meillo@28 311
meillo@11 312
meillo@28 313 \paragraph{Kurzbeschreibung}
meillo@32 314 Schnittstellen anlegen, damit Abhängigkeiten zwischen Objekten registriert
meillo@11 315 werden können, und um die abhängigen Objekte über Zustandsänderungen zu
meillo@11 316 informieren.
meillo@11 317 % todo: Formulierung überdenken
meillo@28 318
meillo@11 319
meillo@11 320
meillo@11 321
meillo@28 322
meillo@28 323 \subsection{Beispiele für den Observer in der Praxis}
meillo@11 324 % Einsatzgebiete (MVC) und RL (Mailingslisten, Ebay-Suchabo)
meillo@11 325 % nicht aber (Blog + RSS)
meillo@11 326
meillo@30 327 Wo ist das Observer-Pattern nun im täglichen Leben anzutreffen? Natürlich ist hier das Leben in der digitalen Welt gemeint, schließlich geht es uns ja um ein Design-Pattern für die Programmierung.
meillo@11 328
meillo@30 329 Zuerst einmal ist anzuführen, dass der Observer ein sehr verbreitetes Design-Pattern ist, das recht häufig bei passenden Problemstellungen eingesetzt wird.
meillo@30 330
meillo@30 331 Primär wäre das alles was mit Model-View-Controller (kurz: MVC) zusammenhängt. MVC wird vor allem für grafische Oberflächen eingesetzt. Dabei fungiert das Model als Subject und die View als Observer. Der Controller ist eher von untergeordneter Bedeutung. (MVC ist übrigens ein Architektur-Pattern.)
meillo@30 332
meillo@30 333 Aber auch Mailinglisten und Such-Abos (wie bei Ebay) sind optimalerweise nach dem Observer-Pattern implementiert.
meillo@30 334
meillo@30 335
meillo@30 336 \textbf{Kein} Beispiel für das Observer-Pattern ist aber der Weblog mit RSS-Feed! Denn hier findet kein Abonnement-Vorgang statt, der Client (Observer) meldet sich nicht bei der Website (Subject) an, und bekommt auch keine Änderungsinformationen zugeschickt. Stattdessen ruft der Client nur Informationen ab, die die Website ständig zur Verfügung stellt. (vgl. Pinnwand ohne Sekretärin)
meillo@30 337
meillo@11 338
meillo@11 339
meillo@11 340
meillo@11 341
meillo@11 342
meillo@11 343
meillo@31 344
meillo@28 345 %\subsection{Erweiterungen}
meillo@28 346 %% Erweiterungen, verbleibende Probleme, Kompromisse beim Design
meillo@31 347 \subsection{Erweiterungen des Patterns}
meillo@11 348
meillo@31 349 \subsubsection{Ein Observer und mehrere Subjects}
meillo@31 350 Oft ist es nicht nur ein einziges Subject, das beobachtet werden soll. Damit ein Observer mehrere Subjects beobachten kann, muss er den Namen des Subjects mitsenden. So kann festgestellt werden welches Subject betroffen ist.
meillo@28 351
meillo@11 352
meillo@31 353 \subsubsection{Nur für bestimmte Informationen anmelden}
meillo@32 354 Eine weitere kleine Erweiterung ist die Anmeldung am Subject für nur bestimmte Informationen. Dies ist sicher auch eine Ergänzung die unsere Pinnwand verbesser hätte. So wäre es dann möglich gewesen sich nur für Zimmerangebote oder ähnliches anzumelden. So werden auch die unnötigen Updates verringert, was positiv auf die Performance wirken kann.
meillo@28 355
meillo@28 356
meillo@32 357 \subsubsection{ChangeManager}
meillo@32 358 Bei komplexen Update-Zusammenhängen ist es empfehlenswert einen ChangeManager zwischen die verschiedenen Subjects und Observers zu stellen. Dieser vermittelt dann zwischen den Beteiligten und koordiniert die Update-Vorgänge. Der ChangeManager ist eine Instanz vom Mediator-Pattern und üblicherweise Singleton, da normalerweise nur einer für alle Observer-Beziehungen verwendet wird.
meillo@28 359
meillo@28 360
meillo@31 361 \subsubsection{Wer ruft notify() auf?}
meillo@32 362 Dies kommt stark auf das Programm an. Beide Alternativen haben ihre Vor- und Nachteile:
meillo@28 363
meillo@31 364 \paragraph{Das Subject}
meillo@28 365 \begin{itemize}
meillo@28 366 \item[+] notify() wird sicher bei jedem setState() aufgerufen
meillo@28 367 \item[-] hohe Update-Kosten bei Änderungen en-block
meillo@28 368 \end{itemize}
meillo@28 369
meillo@28 370
meillo@31 371 \paragraph{Der Observer}
meillo@28 372 \begin{itemize}
meillo@28 373 \item[+] intelligenter Zeitpunkt des notify()-Aufrufs möglich
meillo@28 374 \item[-] der Client darf den notify()-Aufruf nicht vergessen
meillo@28 375 \end{itemize}
meillo@28 376
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meillo@28 385
meillo@28 386
meillo@28 387
meillo@28 388
meillo@28 389 \newpage
meillo@11 390 \section{Zusammenfassung}
meillo@28 391 %\textbf{Zusammenfassend}
meillo@28 392 \paragraph{Zusammenfassung}
meillo@28 393 \begin{itemize}
meillo@28 394 \item Menschen denken basierend auf der Realität
meillo@28 395 \item deshalb Design Patterns auf Realität zurückführen
meillo@28 396 \item Patterns anwenden weil man es in der Realität auch so machen würde
meillo@28 397 \end{itemize}
meillo@28 398
meillo@11 399
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meillo@11 406
meillo@28 407 \section{Abschließend}
meillo@28 408 \paragraph{Verwendete Software}
meillo@11 409 \begin{itemize}
meillo@11 410 \item Debian GNU/Linux
meillo@32 411 \item \texttt{pdflatex}
meillo@11 412 \item Vim
meillo@11 413 \item qiv und ImageMagick
meillo@11 414 \item Mercurial
meillo@11 415 \end{itemize}
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meillo@28 424 \appendix
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meillo@28 426 \section{Code}
meillo@32 427 \textbf{ Implementierungen sind Schall und Rauch,\\ Konzepte dagegen bleiben bestehen! }
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