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author | markus schnalke <meillo@marmaro.de> |
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date | Fri, 07 Mar 2014 22:07:10 +0100 |
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.RN 1 .bp .\"################################################################### .H0 "Vier Konzepte .P Diese Arbeit vergleicht das Konzept .I "Open Access mit dem Konzept .I "Freie Software und aehnlichen Konzepten. Ihr Ziel ist es, Parallelen und Unterschiede aufzuzeigen. Da die Freie Software bereits seit den 80ern als Konzept etabliert ist, der Open Access aber erst zwanzig Jahre spaeter aufkam, koennen, so die Vermutung, aktuelle und zukuenftige Entwicklungen beim Open Access nachvollzogen oder sogar vorweg erahnt werden, wenn man sich anschaut, wie sich die Freie Software bislang entwickelt hat. .P Mancher Leser mag im Titel eher den Begriff .I "Open Source statt .I "Freie Software erwartet haben, wenn auch nur der Begriffsanalogie wegen. Die Begriffe, sind jedoch nicht so austauschbar, wie sie erscheinen moegen. Es ist durchaus Absicht, dass der Begriff ``Freie Software'' verwendet wurde. Unabhaengig davon wird in dieser Arbeit das Konzept Open Source sehr wohl behandelt. .P Neben diesen beiden Software-Bewegungen wird auch die Free Cultural Works-Bewegung betrachtet, die nach einer grossen und lebendigen Allmende strebt. .P Diese Arbeit betrachtet insgesamt vier Konzepte und Bewegungen, die jeweils unterschiedliche Auspraegungen eines aehnlichen Gedankens, naemlich des \fIFree Contents\fP, sind, sich aber teilweise stark unterscheiden. .KS .in 2c .PS 3.5 boxht = boxht * .9 right S: box invis "" ht .4 PO: box invis "idealistisch" ht .4 PR: box invis "pragmatisch" ht .4 down SW: box invis "Software" with .n at S.s TX: box invis "Texte, etc" right box "Freie" "Software" with .w at SW.e box "Open" "Source" box "Free Cultural" "Works" with .w at TX.e box "Open" "Access" .PE .in .sp .5 .ce .B "Abb.\^1: Ausrichtung der Konzepte .KE .\"################################################################### .H0 "Hintergruende .P Um Konzepte und Bewegungen zu verstehen muss man sich ihre Entstehungsgeschichten und ihre Strukturen anschauen. .U1 "Freie Software .P Die Freie Software (FS) ist in erster Linie eine ethische und politische Bewegung, bei der die .I Rechte der Menschen im Mittelpunkt stehen. Das wiederkehrende Leitbild ist der Wunsch seinem Nachbarn etwas Gutes tun zu koennen. Dies soll ermoeglicht werden. Deshalb soll Software frei sein. .P Die Freie Software entstand in den 80er Jahren. Bis dahin war alle Software ``frei''. Sie war damals eine Beigabe zur Hardware. Mit dem Beginn der 80er Jahre begannen Unternehmen in Software eine Ware zu sehen, mit der man Geld verdienen kann. .[ [ spiegel befreiung .], S. 13] Statt sie kostenlos mit samt dem Quellcode der Hardware beizulegen, wie zuvor, wurden die Programme, von da an, immer haeufiger verkauft und ihr Quellcode geheim gehalten. Software wurde damit zu einem Produkt, das jemandem gehoert. (Der passende Begriff fuer unfreie Software ist deshalb ``Proprietaere Software'', .[ [ spiegel befreiung .], S. 28] und keineswegs ``kommerzielle Software''.) .P Die Freie Software entstand daraufhin als Gegenbewegung, wobei sie jedoch nicht den bisherigen Zustand abschaffen, sondern ihn beibehalten wollte. Der unbeschraenkte Austausch von Software in Quellcodeform sollte erhalten bleiben. Die Freie Software ist demnach in ihrem Kern von bewahrendem Charakter. Sie stellte sich den neu aufkommenden Entwicklungen der damaligen Zeit, die heute zum Normalfall geworden sind, entgegen. .P Wenn auch die Vorstellung, Software sollte frei sein, in Programmiererkreisen weit verbreitet war, so war es Richard M. Stallman, der fast im Alleingang eine aktive Bewegung daraus machte. Sie manifestierte sich insbesondere im Start des GNU-Projekts (1983), in der Gruendung der Free Software Foundation (1985) und im Verfassen der General Public License (1989), die alle von Stallman initiiert und vorangetrieben wurden. .P Die Kultur des freien Austausches von Information und Software entstammt primaer dem universitaeren Umfeld. Stallman selbst war am MIT verwurzelt. An der Westkueste der USA, v.a. an der University of California, gab es aehnliche Kulturen. Der ethische Fokus der Freien Software und damit seine politische Ausrichtung, die Stallman vertrat, war jedoch in Californien weniger praesent. .P Die Grundmotivation der Freien Software ist die ethische Ansicht, dass Software keine Ware sein sollte die jemandem gehoert, sondern ein Gemeingut, das allen zur Verfuegung steht. Die Analogie dazu sind Kochrezepte, die ganz natuerlich weitergegeben, nachgekocht und abgewandelt werden. .U1 "Open Source .P Open Source (OS), wenn auch aehnlich zur Freien Software, hat eine andere Ausrichtung. Sie schaetzt vor allem die verbesserten Moeglichkeiten und die daraus resultierenden Konsequenzen, die einem offen stehen, wenn der Quellcode von Software zur Verfuegung steht und dieser kopiert, veraendert und verbreitet werden darf. Die Grundmotivation ist damit pragmatischer Natur. .P Mitte der 90er Jahre nachdem Linux, der Kernel, verfuegbar war, als das Web sich verbreitete und Netscape im Browserkampf gegen Microsoft zu verlieren begann, sahen immer mehr Freie Software-Befuerworter Probleme an dem Begriff ``Freie Software'' und an seiner Ausrichtung. Das lag daran, dass das Wort ``frei'' (im Deutschen wie im Englischen) zweideutig ist. Auch Stallmans regelmaessige Aufklaerung \(en ``Free software is a matter of liberty, not price. To understand the concept, you should think of free as in free speech, not as in free beer.'' .[ what is free software def .] \(en loeste dieses Problem nicht. .[ [ williams free as in freedom .], S. 161f.] Folglich wollte das kommerzielle Softwarebusiness nicht auf das Konzept aufspringen; zu stark war die Assoziation zu ``gratis'', wenn auch die Freie Software nie gegen eine kommerzielle Verwertung war, sie ja sogar befuerwortet. .[ selling free software .] (``\^`Free software' does not mean `noncommercial'. A free program must be available for commercial use, commercial development, and commercial distribution. Commercial development of free software is no longer unusual; such free commercial software is very important.'' .[ what is free software fsf .] ) Aber das Image passte dennoch, wegen der Zweideutigkeit des Wortes ``frei'', nicht. In dem Bestreben die Freie Software auch im traditionellen Softwarebusiness zu verankern, trafen sich 1998 verschiedene Freie Software-Vertreter, um einen neuen, wirtschaftsfreundlicheren Begriff zu finden. Das Ergebnis war die Bezeichnung ``Open Source''. .[ [ williams free as in freedom .], S. 162f.] .P Stallman war zu diesem ``Kick-off-Meeting'' nicht eingeladen, da er als zu starrkoepfig und kompromisslos galt. Das Ziel der Beteiligten war auch gerade eine Umorientierung, weg von der ethischen und politischen Ausrichtung der Freien Software, die Stallman so sehr vertrat. Mit der pragmatischen, unpolitischen Ausrichtung des Open Source und der Ausgrenzung von Stallman spaltete sich die Gemeinschaft anschliessend teilweise. Die eine Gruppe hielt weiterhin am Begriff ``Freie Software'' fest und stand fuer die ethischen Ziele ein; die andere Gruppe nannte es ``Open Source'' und legte auf die technischen Aspekte wert. Diese ideologische Spaltung war jedoch, und ist noch immer, kein Hindernis der gemeinsamen Arbeit, der Kooperation und des Austausches. (Neuere Bezeichnungen wie FLOSS, fuer ``Free, Libre, and Open Source Software'', zeigen eine wiedervereinigende Motivation, wenn sie auch von vielen kritisch gesehen werden. .[ floss and foss .] ) .P Der Open Source haengt weit weniger an einer einzelnen Person und den von ihr ausgehenden Organisationen und Projekten, als die Freie Software mit Stallman. Die in der allgemeinen Wahrnehmenung wichtigste Personen des Open Source ist Eric S. Raymond, der Evangelist der Bewegung. Zusammen mit Bruce Perens hatte er 1998 die \fIOpen Source Initiative\fP gegruendet. Linus Torvalds, der den Kernel entwickelt hat, und Tim O'Reilly, der Verleger, gehoeren aber ebenso zu den Vertretetern, wie inzwischen auch grosse Softwareunternehmen. Demnach wird der Open Source inzwischen durchaus businessfreundlich wahrgenommen. .P Die Grundmotivation fuer Open Source ist die Ansicht, dass dieses Entwicklungsmodell zu besserer Software fuehrt. Durch die freie Verfuegbarkeit von Komponenten sowie durch offene Dokumentation und Code wuerden Entwickler schneller und besser arbeiten koennen. Die Mitarbeit von Interessierten wuerde gefoerdert werden. Die relevanten Nutzerwuensche wuerde schneller umgesetzt werden. Angepasste Varianten wuerde eher entstehen. Die Ergebnisse wuerden sich schneller verbreiten. Fehler und Sicherheitsluecken wuerden durch die freie Einsichtnahme in den Code schneller gefunden und behoben werden. Ob dem tatsaechlich so ist und in welchen Faellen, bleibt weiterhin umstritten. .U1 "Free Cultural Works .P Mit den Free Cultural Works (FCW) .[ free cultural works definition .] soll nun die Bruecke von der Software zu anderen Werken, darunter wissenschaftliche Publikationen, geschlagen werden. Bei den Free Cultural Works steht die Gemeinschaft und deren Allmende im Zentrum. Werke sollen der Gemeinschaft gehoeren, nicht einzelnen Individuen. Ziel ist es, eine moeglichst grosse Allmende aufzubauen um so eine lebendige Kultur zu foerdern. .P Diese Bewegung ist weit weniger bekannt und weniger abgegrenzt als die anderen hier vorgestellten Bewegungen. Sie soll hier als ein konkreter Vertreter einer Vielzahl von verschiedenen Bewegungen, die allesamt die Allmende staerken wollen, auftreten. Letztlich kann man die Free Cultural Works sogar als Obermenge aller hier vorgestellter Konzepte sehen, jedoch sollen sie in dieser Arbeit nur eine bestimmte, sonst nicht vertretene Ausrichtung fuellen (vgl. Abb.\^1). .P Die Free Cultural Works wurden 2006 von Erik Möller, mit Unterstuetzung von Richard Stallman, Lawrence Lessig und weiteren, ins Leben gerufen. Sie versuchen einen Standard zu legen, was als ``Free Content'' angesehen werden kann, im Kontext von Wikimedia. Ihr Nutzen liegt darin, die heterogene Vielzahl von Lizenzen fuer intellektuelle und kreative Werke nach einem klaren Freiheitsstandard zu unterteilen. Seit 2008 ist das bei den Creative Commons-Lizenzen der Fall: Nur zwei der sechs CC-Lizenzen (und der Public Domain Dedication CC0) ist die Erzeugung von Free Cultural Works bescheinigt. Desweiteren vermitteln sie ein Bewusstsein fuer die Freiheit von Werken. Wie auch bei der Freien Software stehen Free Cultural Works nicht gegen die kommerzielle Verwertung, wohl aber gegen das Eigentum an kulturellen Werken. .U1 "Open Access .P Open Access (OA) ist ein Konzept des wissenschaftlichen Publikationswesens. Er hat im Kern das Streben nach dem Zugang zu Information. Es geht dabei darum das Wissen aufnehmen und sich darauf berufen zu koennen. Die Wissenschaft soll nicht von dem von ihr selbst erzeugten Wissen ausgeschlossen werden. .P Der Open Access entstand als Antwort auf die Zeitschriftenkrise in der Zeit nach 2000. Er kam v.a. in den STM-Wissenschaften auf, da dort Zeitschriftenartikel die Hauptpublikationsform darstellen. Open Access soll eine Alternative zu den immer teurer werdende Zeitschriftenabonnements, die zunehmend groessere Teile der Wissenschaftswelt den Zugang zum publizierten Wissen verhindern, bieten. Im gleichen Zug spielt die Unzufriedenheit der Autoren ueber die zumeist exklusiv abzutretende Rechte an ihren Werken mit. Auch die Frage, wie es um die Notwendigkeit der Verlage bestellt ist, wo das Internet und umso mehr das Web mit Repositorien und Kommunikationskanaelen aehnliche Verbreitungsmoeglichkeiten, ohne Rechteabtritt und quasi kostenlos bietet, steht im Raum. .P Im Gegensatz zur Entstehung der Freien Software, wo der Status Quo beibehalten werden sollte, geht es beim Open Access darum eine Neuordnung der Situation zu erreichen. Diese Neuordnung wurde durch das Web, wo jeder selbst Verleger sein kann, ermoeglicht. Wo die Freien Software von einer einzelnen Person, Richard Stallman, voran getrieben wird, und beim Open Source eine gemeinsame Linie vorherrscht, gibt es beim Open Access eine Menge heterogener Akteure. So existiert auch keine von allen anerkannte, klare Definition des Begriffs, sondern eine Vielzahl von zumeist schwammigen Definitionen. .P Die zwei etablierten Open Access-Wege \(en der Gruene und der Goldene \(en sollen hier nur kurz erwaehnt werden, denn sie beschreiben \fIUmsetzungen\fP des Konzeptes, nicht aber das Konzept selbst. Bei ihnen geht es um finanzielle Aspekte und den Ort der Veroeffentlichung. Fuer diese Arbeit sind sie nebensaechlich. .P Open Access entspricht insofern der Ausrichtung des Open Source, da es auch darin primaer um pragmatische Aspekte geht. Der Wunsch der Wissenschaftler ist es, schnell, einfach und kostenlos auf wissenschaftliche Erkenntnisse zugreifen zu koennen, die konkrete Rechtesituation oder gar der ethische Aspekt freien Wissens steht im Hintergrund. Bei Open Source ist jedoch ein deutlich staerkeres Bewusstsein fuer eine klare Definition, Rechtslage und Einheitlichkeit vorhanden. Dies liegt wohl zum einen am Charakter seiner Beteiligten, die als Informatiker von genauen Definitionen abhaengen, als auch an ihrer Geburt aus der Freien Software, die eine klare Rechtslage als eine Kernaufgabe sieht. Nicht zuletzt ermoeglicht auch eine einheitlichere Schar von Beteiligten die Einigung auf klare Worte. .\"################################################################### .H0 "Realisierungen .P Dieser Abschnitt stellt die Definitionen der verschiedenen Konzepte und typische Lizenzen vor. .U1 "Freie Software .P Fuer die Freie Software gibt es eine Definition der Free Software Foundation, .[ what is free software def .] die vier Freiheiten umfasst. Sind diese gegeben, dann wird ein Stueck Software als frei angesehen: .BU The freedom to run the program, for any purpose (freedom\ 0). .BU The freedom to study how the program works, and change it so it does your computing as you wish (freedom\ 1). Access to the source code is a precondition for this. .BU The freedom to redistribute copies so you can help your neighbor (freedom\ 2). .BU The freedom to distribute copies of your modified versions to others (freedom\ 3). By doing this you can give the whole community a chance to benefit from your changes. Access to the source code is a precondition for this. .P Die FSF pflegt eine Liste von Software-Lizenzen, die sie nach dieser Definition als frei ansehen. .[ various licenses .] Die \fIGeneral Public License\fP (GPL) .[ gpl .] ist die typische Lizenz fuer die Freie Software-Bewegung. Sie basiert auf einem besonderen Konstrukt, dem .I Copyleft . .[ what is copyleft .] Dieses erzwingt, dass jedes abgeleitete Werk wiederum unter der gleichen Lizenz stehen muss. Damit wird verhindert, dass ein Stueck GPL-lizenzierter Code jemals auf eine Weise genutzt werden kann, die nicht jedermann gleichfalls zur Verfuegung steht. Alle auf Copyleft-lizenzierte Werke aufbauenden Werke werden also wiederum Freie Software sein. Dieser Zwang wird von manchen als Einschraenkung der individuellen Freiheit angesehen, von anderen dagegen als Sicherung der Freiheit aller. .U1 "Open Source .P Die Open Source-Definition der Open Source Initiative .[ open source definition .] ist eine leicht abgewandelte Formulierung der Debian Free Software Guidelines, .[ debian free software guidelines .] welche fuer die GNU/Linux-Distribution \fIDebian\fP entwickelt worden sind. Die Ausrichtung auf die Beduerfnisse einer Distribution, also eines Projektes, das verschiedene Programme sinnvoll zusammenstellt, geeignet anpasst und dann als ``Sammelwerk'' verbreitet, sind klar zu erkennen. Die Definition ist folglich eine Checkliste, die Lizenzen durchlaufen muessen, damit die damit lizensierte Software in die Distribution aufgenommen werden kann. Gefordert werden: .BU Free Redistribution .BU Source Code .BU Derived Works .BU Integrity of The Author's Source Code .BU No Discrimination Against Persons or Groups .BU No Discrimination Against Fields of Endeavor .BU Distribution of License .BU License Must Not Be Specific to a Product .BU License Must Not Restrict Other Software .BU License Must Be Technology-Neutral .P Eine praeferierte Open Source-Lizenz gibt es nicht. Dem Charakter von Open Source entsprechen BSD-artige Lizenzen aber am besten. Der Kern deren Aussage laesst sich umgangsprachlich so zusammenfassen: ``Mache mit dieser Software was du willst, solange du sagst wer sie geschrieben hat. Und erwarte keine Garantie oder Haftung fuer irgendwas.'' .P Zum allergroessten Teil entsprechen sich die Definitionen der OSI und FSF bei der Frage, wie eine konkrete Lizenz klassifiziert wird: ``The two definitions lead to the same result in practice, but use superficially different language to get there.'' .[ osi faq .] .U1 "Free Cultural Works .P Inspiriert von der Definition von Freier Software erfordern Free Cultural Works folgende essentiellen Freiheiten: .[ free cultural works definition .] .BU The freedom to use and perform the work .BU The freedom to study the work and apply the information .BU The freedom to redistribute copies .BU The freedom to distribute derivative works .P Daneben gibt es aber zusaetzliche Anforderungen: .BU Availability of source data .BU Use of a free format .BU No technical restrictions .BU No other restrictions or limitations .P Wenn auch keine weiteren Einschraenkungen und Begrenzungen erlaubt sind, so gibt es bestimmte Einschraenkungen die zulaessig sind, ohne die essentiellen Freiheiten zu beeinflussen: .QS In particular, requirements for attribution, for symmetric collaboration (i.e., ``copyleft''), and for the protection of essential freedom are considered permissible restrictions. .QE .P Typische Lizenzen fuer Free Cultural Works sind die zwei Creative Commons-Lizenzen CC BY und CC BY-SA, sowie die Public Domain Dedication CC0. Die anderen CC-Lizenzen sind unfrei im Sinne der FCW. .P Auch fuer die Free Cultural Works gibt es eine Liste von Lizenzen, die den Anforderungen genuegen. .[ free cultural works licenses .] .U1 "Open Access .P Eine singulaere, anerkannte Definition fuer Open Access, wie es fuer die anderen Konzepte der Fall ist, gibt es nicht. Es entstanden ueber die Jahre allerlei Definitionen, die sich teilweise unterscheiden. .P Die erste Definition, die den Begriff ``Open Access'' verwendet hat, war die \fIBudapest Open Access Initiative\fP .[ boai orginal 2002 .] in 2002. Sie definiert: .QS The literature that should be freely accessible online is that which scholars give to the world without expectation of payment. [...] By ``open access'' to this literature, we mean its free availability on the public internet, permitting any users to read, download, copy, distribute, print, [...], or use them for any other lawful purpose, without financial, legal, or technical barriers other than those inseparable from gaining access to the internet itself. The only constraint on reproduction and distribution, and the only role for copyright in this domain, should be to give authors control over the integrity of their work and the right to be properly acknowledged and cited. .QE .P Ein Jahr spaeter erschien die .I "Berlin Declaration on Open Access to Knowledge\ in the Sciences and Humanities" : .[ berlin declaration .] .QS The author(s) and right holder(s) of such contributions grant(s) to all users a free, irrevocable, worldwide, right of access to, and a license to copy, use, distribute, transmit and display the work publicly and to make and distribute derivative works, in any digital medium for any responsible purpose, subject to proper attribution of authorship ([...]), as well as the right to make small numbers of printed copies for their personal use. .QE .P (Sie basiert stark, teilweise sogar im Wortlaut, auf dem .I "Bethesda Statement on Open Access Publishing" , .[ bethesda statement .] ebenfalls von 2003.) .P Hier sind abgeleitete Werke nun auch explizit beachtet. Ueber die Budapester Erklaerung hinaus geht auch die Forderung, dass das Werk mitsamt aller Quellmaterialien in einem Repositorium veroeffentlicht werden muss. Zudem unterscheidet man zwischen der digitalen und materiellen Vervielfaeltigung und Verbreitung. Das kann sicher als Zugestaendnis an das Verlagswesen gewertet werden. Bei der Freien Software gibt es diese Unterscheidung nicht. Bei Open Source ist sie sogar explizit ausgeschlossen. Im Gegensatz zur Budapester Erklaerung ist das Thema der Kosten nicht so prominent praesentiert. Das entspricht der Situation bei den Definitionen fuer Freie und Open Source Software \(en libre, nicht gratis. .P Als typische Lizenzen fuer Open Access-Inhalte haben sich die Creative Commons-Lizenzen etabliert. In der Neuauflage der Budapester Empfehlungen von 2012 wird sogar explizit die CC BY-Lizenz empfohlen. .[ boai10a 2012 .] Diese Tendenz scheint sich, zumindest fuer Zeitschriftenartikel, durchzusetzen. Daneben sind aber auch die anderen CC-Lizenzen (v.a. CC BY-NC, CC BY-ND und CC BY-NC-ND) verbreitet. Was die reinen Quelldaten angeht, so werden diese inzwischen zumeist unter CC0 veroeffentlicht ... falls sie veroeffentlicht werden. .KS .sp .ce .B "Tab\^1: Geforderte Rechte .TS center; l | c c c c c . Definition Nutzen\u\(**\d Kopieren Verbreiten Veraendern Veraenderungen .sp -.4v verbreiten .sp -.2v _ FSF \(sr \(sr \(sr \(sr \(sr OSI \(sr \(sr\u\s-2\(dg\s0\d \(sr \(sr \(sr FCW \(sr \(sr \(sr \(sr \(sr .sp .5v Budapest \(sr \(sr \(sr \(em \(em Berlin \(sr \(sr\u\s-2\(dd\s0\d \(sr \(sr \(sr .TE .sp .5v .RS .nr PS -2 .nr VS -6 .IP "\(**" .5c \o'=^' Betrachten, Lesen, Ausfuehren, etc. .IP "\(dg" .5c \o'=^' Nicht explizit erwaehnt, aber unbestreitbar als Voraussetzung angesehen .IP "\(dd" .5c \o'=^' Ausdrucke nur in kleinen Stueckzahlen fuer den persoenlichen Gebrauch .nr PS +2 .nr VS +6 .RE .KE .\"################################################################### .H0 "Diskussion .U2 "Freiheit .\"--- freiheit .P Die verschiedenen Bewegungen scheiden sich an der Frage, was als wichtiger angesehen wird, die Freiheit der Information im Generellen oder ihr konkreter praktischer Wert zum aktuellen Zeitpunkt. .P Die Freie Software-Bewegung legt groessten Wert auf die Freiheit, denn in ihr sieht sie die Voraussetzung fuer alle anderen Bestrebungen. Bruce Perens, der 1998 die Open Source Initiative mitgegruendet hatte, wandte sich ein Jahr spaeter wieder davon ab und der Freien Software zu, da fuer ihn der Wert der Freiheit wichtiger erschien: .[ bruce perens time to talk about free software again .] .QS Most hackers know that Free Software and Open Source are just two words for the same thing. Unfortunately, though, Open Source has de-emphasized the importance of the freedoms involved in Free Software. It's time for us to fix that. We must make it clear to the world that those freedoms are still important, and that software such as Linux would not be around without them. .QE .P Die Neuauflage der Empfehungen der Budapest Open Access Initiative liefert im Bezug auf die Bedeutung der Freiheit eine Rangfolge in erfreulicher Klarheit: ``[...] we recognize that gratis access is better than priced access, libre access is better than gratis access, and libre under CC-BY or the equivalent is better than libre under more restrictive open licenses.'' .[ boai10a .] (Nur ueber die konkrete Empfehlung von CC BY und was hier ``equivalent'' bedeutet laesst sich streiten.) .\"--- abhaengigkeit .P Kritisch am Open Access zu sehen ist die fortwaehrende Abhaengigkeit von der Verwertungsindustrie. Diese favorisiert verstaendlicherweise den Goldenen Weg, welcher von ihr abhaengig macht. Die Verwerter-unabhaengige Zugaenglichmachung, auf dem Gruenem Weg, geht als \fIZweit\fPveroeffentlichung in das Verstaendnis der Wissenschaftler ein. Wie anders waere die Ausgangsbasis, wuerden die Wissenschaftler die freien Repositorien als natuerlichen ersten Veroeffentlichungsort waehlen und anschliessend in einem Verlag zweitveroeffentlichen! Zu abwegig scheint dieser Ansatz nicht zu sein, denn beispielsweise mit dem Preprint-Server ArXiv ist die Praxis in der Physik gar nicht so weit davon entfernt. .\"--- entscheidungsfreiheit .P Die idealistischen Bewegungen versuchen stets Abhaengigkeiten zu vermeiden um ihre eigene Entscheidungsfreiheit zu bewahren. Dabei spielt die Zusammensetzung der Beteiligten eine Rolle. Wie gross ist der Anteil derjenigen, die aus einem inneren Beduerfnis heraus, oft freiwillig, in aktiv sind, und wie gross ist der Anteil jener, die deren Lebensunterhalt es ist. Die erste Gruppe tut sich deutlich einfacher damit, ihren persoenlichen Vorstellungen nachzugehen. Die zweite Gruppe befindet sich staendig in der Abhaengigkeit, immer auch Erwartungen von aussen entsprechen zu muessen. Ihre Entscheidungsfreiheit ist schon von Beginn an beschraenkt. .\"--- selbstbestimmung .P Die Freie Software, der Open Source, und nicht zu letzt die Free Cultural Works zeigen eine Form der Selbstbestimmung der Urheber, die der Open Access nicht erkennen laesst. Der Grund mag darin liegen, dass bei ersteren eine groessere Bindung zum eigenen Werk vorliegt, als es bei den Wissenschaftler der Fall zu sein scheint. Die Angst, dass man das eigene Werk ``verliert'', wenn man Verwertern exklusive Nutzungsrechte einraeumt, scheint bei den Wissenschaftlern nicht allzu gross zu sein. Die Veroeffentlichung wird scheinbar mehr als Mittel zum Zweck gesehen. Wo das eigene Werk hoch geschaetzt wird, wird ein groesseres Bewusstsein fuer die (Urheber-)Rechtslage vorhanden sein. Unter freien Lizenzen bleibt einem sein Werk zwar nicht alleine vorbehalten, man kann aber die Rechte daran auch nicht verlieren. .U2 "Gemeingut .\"--- zielgruppe .P Eine weitere Unterscheidung der Bewegungen laesst sich im Bezug auf die Hauptzielgruppe treffen: Geht es in erster Linie um die Interessen der Gemeinschaft oder um die Interessen der Einzelperson? .P Alle vorgestellten Bewegungen haben die gesamte Menschheit im Blick, wenn auch mit unterschiedlich staerkem Fokus darauf. Sind also Ausnahmen fuer Untergruppen, wie beispielsweise die Forschung und Lehre, akzeptabel oder nicht? Die Bewegungen, die ethische Gesichtspunkte vertreten, verneinen. Die pragmatischen Bewegungen sehen darin aber einfachere Durchsetzbarkeiten und somit mittelfristige Vorteile. Ob durch das ungenutzte, weil ausgegrenzte Potenzial oder durch immer wieder neu zu erkaempfende Grenzbereiche langfristige Nachteile entstehen, bleibt zu klaeren. Bei der Freien Software und den Free Cultural Works ist klar: Zuerst dem Volk, dann den Verwertern. Entscheidend dabei ist aber, dass nichts gegen eine kommerzielle Verwertung spricht, nur darf dieses Bestreben die Rechte der Allgemeinheit nicht beschraenken. .P Ein schoenes Beispiel fuer eine Verpflichtungserklaerung der Menschheit gegenueber ist der \fIDebian Social Contract\fP. .[ debian social contract dsc .] Eine so klare und konkrete Erklaerung der Wissenschaft der Menschheit gegenueber waere ein wertvolles Leitbild fuer die Open Access-Bewegung. Die Open Access-Erklaerung enthalten zwar Leitbilder, diese sind aber leider allzuoft nur mit wolkigen Worthuelsen gefuellt. Verstaendlich ist das Beduerfnis, sich nicht festnageln lassen zu wollen, gerade das jedoch waere ein wichtiger Schritt in Richtung Glaubwuerdigkeit. .\"--- nc .P Die im Open Access verbreiteten Tendenzen in Richtung Non-Commercial-Einschraenkungen gibt es bei den anderen Bewegungen nicht. Dort sieht man in kommerziellen Angeboten einen Mehrwert, den man nicht verhindern will. Diese Tendenz mag auch daher ruehren, dass auch die Verwerter selbst in der Bewegung aktiv sind und sich dieses Marktfeld exklusiv reservierbar halten wollen. .P Das Beduerfnis, zu verhindern, dass sich Andere am eigenen Werk bedienen ohne etwas zurueckzugeben, ist aber durchaus vorhanden. Das Mittel der Wahl dagegen ist das Copyleft-Prinzip. Dieses laesst die kommerzielle Nutzung sehr wohl zu, stellt aber sicher, dass jeder die gleichen Moeglichkeiten der kommerziellen Nutzung hat und dass jedes aufbauende Werk dem Orginalurheber ebenfalls zur Verfuegung steht. .\"--- copyleft .P Ob nun solche Copyleft-Lizenzen gut sind oder nicht, darueber ist sich die Gemeinschaft nicht einig. Beide Lizenztypen, die mit Copyleft (z.B. die GPL) und die ohne (z.B. die BSD-artigen), bestehen nebeneinander, und das schon seit dreissig Jahren. Es ist nicht abzusehen, dass eine Art die Oberhand gewinnen wuerde. Bei den Creative Commons-Lizenzen gibt es mit CC BY und CC BY-SA ein aequivalentes Paar. (Dort wird ``Copyleft'' als ``Share-alike'' bezeichnet.) Auch hier werden wahrscheinlich beide nebeneinander, gut moeglich fuer unterschiedliche Publikationsformen, fortbestehen, da sie jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile haben. .U2 "Schlagkraft .\"--- heterog. .P Ein grosser Unterschied zwischen Open Access und den anderen Konzepten ist die Menge seiner unterschiedlichen Beteiligten. Waehrend sich die anderen Konzepte um kleine Gruppen von aehnlich Denkenden herum aufbauen, ist der Open Access eine Bewegung an der sehr viele Personen, Institutionen und Unternehmen mit ihrern eigenen, unterschiedlichen Interessen mitformen, ohne dass es eine klare Fuehrung gaebe. Wenn auch von den Wissenschaftlern initiiert, wirken nun auch viele andere Akteure mit. Als Folge wird der Begriff ``Open Access'' inzwischen fast wahllos verwendet. Die wissenschaftliche Gemeinschaft \(en falls es die gibt \(en hat keine Form der Abgrenzung und Reinhaltung ihres Konzeptes gefunden. Wie sollte sie auch, wo sie sich selbst noch nicht klar ist, welche Werte und Forderungen sie denn vertritt. Wo die anderen Bewegungen anerkannte Definitionen vorweisen koennen, gelingt dies dem Open Access nicht. Zu stark ist die systemimmanente Heterogenitaet der Wissenschaft. Zu schwer faellt es den Wissenschaftlern sich zu organisieren, zumindest sich schlagkraeftig und konsequenzbereit zu organisieren. Zu stark sind aber auch die Traditionen des Publizierens. Und zu stark ist dabei die Einflussposition der Unternehmen. So sind es nun eben diese, die die Praxis des Open Access praegen und ausgestalten. Nach anfaenglichen Startschuessen haben die Wissenschaftler heute die Kontrolle grossteils aus der Hand gegeben. Von der Definition des Open Access bleibt als gemeinsamer Nenner letztlich nur der kostenlose (Lese-)Zugriff, also der Begriff selbst uebrig. Nur hierin sind sich alle Beteiligten einig. .\"--- reinhaltung .P Anders bei der Open Source-Bewegung: Als Microsoft mit seinem .I "Shared Source" -Konzept auf den Open Source-Zug aufspringen wollte, wurde das als reine Nutzniesserei, ohne erkennbare Unterstuetzung des Kerngedankens des Open Source, erkannt und verurteilt. .[ perens stand together .] Folglich wendete sich die Gemeinschaft ab. Diese aktive Abgenzung von reinen Trittbrettfahrern, die die Integritaet der Bewegung verwaessern wuerden, fehlt dem Open Access bislang. Sie benoetigt aber auch ein gemeinsames Selbstverstaendnis. .\"--- pragmatismus. .P Leider herrscht bei den Wissenschaftlern oft ein Pragmatismus vor, der lediglich den Ertraeglichkeitslevel akzeptabel halten will. Der idealistische Wunsch der grundlegenden Verbesserung geht meist neben den pragmatischen Anforderungen des Alltags unter. .U2 "Qualitaet .\"--- qualitaet .P Mit Bezug auf Open Source kann man fuer den Open Access sachlich argumentieren, dass die Offenlegung aller Forschungsdaten und der daraus entstehenden Publikationen zu besseren Forschungsergebnissen fuehren kann. Das sogar auf mehrerlei Weise: Man bietet anderen Forschern und sonstigen Interessierten die Moeglichkeit Fehler zu finden und weitere Erkenntnisse zu entdecken. Dann werden aufbauende und zusammenfuehrende Arbeiten gefoerdert. Und nicht zuletzt werden die Wissenschaftler, aufgrund der Gewissheit nachpruefbar zu sein, sorgfaeltiger arbeiten. Diese Verbesserungen der wissenschaftlichen Qualitaet muessen nicht eintreten, sie sind aber wahrscheinlich. Nachteile durch die Offenlegung sind nur zu befuerchten, wenn die wissenschaftliche Ethik und Selbstorganisation versagen. Das bisherige Zoegern der Wissenschaft mag von einem fehlenden Selbstbewusstsein oder von zu starkem Herdentrieb stammen. .U2 "Fazit .\"--- lernen aus fs .P Die in dieser Arbeit vorgestellten Konzepte zeigen Moeglichkeiten, wie sich Ziele und Wuensche vertreten lassen, so dass nebenrangige Beteiligte weiterhin bestehen und wertschoepfend sein koennen, ohne die zentralen Interessen zu gefaehrden. Notwendig dafuer ist eine Bewegung mit einem schlagkraeftigen und akzeptierten Kern an Worfuehrern und eine breite Basis an sich eingen Anhaengern. Diese muessen klare Definitionen und Ausrichtungen vorgeben und dann das Konzept rein halten. .P An sich ist die Wissenschaft mit den Open Access auf einem noch guten Weg. Die vorhandenen Definitionen sind eine brauchbare Ausgangsbasis, die bereits Konsolidierungstendenzen aufweist. Auch ein Bewusstsein fuer die Situation und ihre Hintergruende wird zunehmend geschaffen, gerade auch von den Bibliotheken. Entscheidend ist aber, dass das Bemuehen jetzt, wo die Verwerter einzuschwenken beginnen, nicht nachlaesst. Noch ist nichts grundlegend geaendert. Noch ist die Situation nicht gut, nur nicht mehr untragbar. Jetzt ist der Zeitpunkt aktiv zu werden. Jetzt muss die Wissenschaft ihr Selbstverstaendnis bestaetigen. Jetzt muss sie ihre Definition von Open Access klarer machen. Jetzt muss die wissenschaftliche Gemeinschaft an ihrer Selbstorganisation arbeiten. Open Access-Publikationen muessen geschaetzt werden. Der Gemeinschaft vorenthaltene oder nur erschwert zugaengliche Publikationen muessen benachteilt werden. Das Geheimhalten von Forschungsdaten muss kritisiert werden. Was in der Berlin Declaration schon vor einem Jahrzehnt gefordert worden ist, muss die Praxis werden. Die blinde Lobhudelei auf Basis von naiven Kennzahlen muss aufhoeren! .P Es reicht aber nicht, die Wissenschaftler nur zu ``bestaerken'' und Open Access-Veroeffentlichungen ``anzuerkennen''. Nein! Die Wissenschaft muss Open Access spuerbar belohnen. .P Die Umsetzung steht der Wissenschaft frei. Sie muss sich nur selbst organisieren. Und dann ihre Werte selbst vorleben, wie Richard Stallman das tut. Dann wird sich etwas aendern.