# HG changeset patch # User markus schnalke # Date 1385226094 -3600 # Node ID 618907ed30b1abb7d0cd63de4ebf263a2e0780c1 # Parent 845d8db21382d63137c770d6b40bb37010e52c67 Weitere Arbeit an der Katalogisierung diff -r 845d8db21382 -r 618907ed30b1 text.roff --- a/text.roff Sat Nov 23 12:43:58 2013 +0100 +++ b/text.roff Sat Nov 23 18:01:34 2013 +0100 @@ -384,16 +384,29 @@ .P Diese Entwicklung der Datenerfassung ist ueberall wiederzuerkennen: Zuerst wurden die Daten strukturiert erfasst, spaeter wurden sie -verarbeitet. -Inwiefern sie zuerst gar nicht verarbeitet werden konnten, oder +verarbeitet und die Kataloge erzeugt. +.[ [ +flexowriter datenerfassung +.], S. 117 f.] +Inwiefern die Daten anfangs, mangels Computer, gar nicht verarbeitet +werden konnten, oder nicht-elektronische Zwischenloesungen eingefuehrt werden mussten und wie lange diese bestanden, unterscheidet sich von Bibliothek zu -Bibliothek. In der Tendenz lief es aber immer aehnlich ab. +Bibliothek. Grundsaetzlich lief es aber immer aehnlich ab. .ig + ``Die Kataloge werden in zwei voneinander getrennten + Arbeitsgaengen hergestellt. Der erste dient der Erfassung der + Katalogdaten. [...] der zweite Arbeitsgang, das `selektive + Wiederschreiben'. [...] laeuft die Erzeugung eines + Katalogdatensatzes vollautomatisch ab.'' + .[ [ + flexowriter datenerfassung + .], S. 117 f.] + ``Die Universitaets-Bibliothek Ulm hat am 1. Juli 1967 mit der Datenerfassung auf dem Flexowriter begonnen.'' .[ [ @@ -405,54 +418,127 @@ .U1 Kataloggenerierung .P -``Die Kataloge werden in zwei voneinander getrennten -Arbeitsgaengen hergestellt. Der erste dient der Erfassung der -Katalogdaten. [...] der zweite Arbeitsgang, das `selektive -Wiederschreiben'. [...] laeuft die Erzeugung eines -Katalogdatensatzes vollautomatisch ab.'' +Mit den erfassten Daten galt es nun, Kataloge zu erzeugen. +Die grosse Verbesserung, die die EDV-Systeme hier brachten, +war die Faehigkeit der selektiven und angepassten Ausgabe. +Ermoeglicht wird dies durch die strukturierte Dateneingabe: +``Das Bauprinzip des Konstanzer Systems ist die Zerlegung der +Daten-, der Textketten -- in ihre Elemente, damit sie nur einmal +erfasst und eingespeichert, aber vielfaeltig miteinander +kombiniert werden koennen -- zur Ausgabe verschiedener Kataloge. +Das ist heute [1975] selbstverstaendlich.'' .[ [ -flexowriter datenerfassung -.], S. 117 f.] +knub10a +.], S. 88] .P -Lochstreifen zusammenkleben und dann ``selektives -Wiederschreiben''. ``[...], so lief die Erzeugung eines -Katalogkartensatzes vollautomatisch ab. Jede Karte eines Satzes +In \fBUlm\fP kam ein Flexowriter-Selectadata-System, bestehend aus +einer Lochstreifenschreibmaschine mit Leser und Locher, plus einem +Zusatzleser, der die Lochstreifen nach bestimmten Codes +durchsuchen kann, zum Einsatz. +.[ [ +ulub20a edv katalogisierung +.], S. 56] +Nun war es moeglich, mit nur einer Datenerfassung einen kompletten +Satz an Katalogkarten zu erzeugen: +``Jede Karte eines Satzes enthielt den gesamten Text der Titelaufnahme in schwarzer Schrift, unterschied sich jedoch durch die Ordnunginformationen (z.B. Verfasser, Titel, Schlaegworte), die in roter Schrift in den Kopf der Karte gesetzt wurden. Es konnten, je nach der Kennzeichnung, bei der Titelaufnahme beliebig viele solcher Kopfzeilen aus dem Endlosstreifen selektiert werden.'' +.[ [ +ulub20a edv katalogisierung +.], S. 57] +Statt der Vervielfaeltigung mit Matrizen und er manuellen +Eintragung der Ordnungssymbole entsteht nun der gesamte Kartensatz +automatisch. Es ist keine Nacharbeit noetig. +Zweifelsfrei stellt man fest: ``Dieses Verfahren der Katalogherstellung war, verglichen mit konventionellen Methoden der Kartenvervielfaeltigung, bedeutend rationeller.'' +.[ [ +ulub20a edv katalogisierung +.], S. 57] +Gleichzeitig ist offensichtlich: ``Der elektronischen Kartenerzeugung war dieses Verfahren selbstverstaendlich unterlegen, da es viel langsamer war und ein manuelles Sortieren der Karten erforderte.'' .[ [ ulub20a edv katalogisierung .], S. 57] -(Da alles ohne Computer.) +Die Langsamkeit ruehrt dabei weniger vom Prinzip des Verfahrens als +von seiner Umsetzung (ohne Computer) her. +Das Sortieren der Karten sollte die ULUB noch eine geraume Weile +beschaeftigen. +Erst 1978, vier Jahre nach Umstellung auf des computergestuetzten +Verfahrens, werden die Katalogkarten \fIvollstaendig\fP sortiert. +.[ [ +ulub20a edv katalogisierung +.], S. 60] .P +Die Limitierungen des Flexowriter-Verfahrens sind in sofern nicht +allzu begrenzend, da schon bei seiner Einfuehrung die Abloesung +durch ein elektronisches Verfahren geplant ist. Dafuer sind alle +Weichen bereits gestellt: ``Gleichzeitig [...] entsteht im Locher der Maschine ein Streifen, der fuer die Eingabe der Titeldaten in die -Datenverarbeitungsanlage bestimmt ist.'' +Datenverarbeitungsanlage bestimmt ist (computer input tape).'' .[ [ flexowriter datenerfassung .], S. 118] - +.P +Die \fBKNUB\fP begann sofort mit der elektronischen Katalogisierung. +Im Gegensatz zur ULUB unterhaelt sie keine Zettelkataloge. +Stattdessen druckt sie gleich von Beginn an Bandkataloge, auf +Basis der elektronisch erfassten Katalogdaten. +In Konstanz schreibt man dazu: +``Im Gegensatz zu den amerikanischen Universitaetsbibliotheken, +die mit nur wenigen Ausnahmen ihre Zettelkataloge auch bei +Uebergang auf die Datenverarbeitung fortfuehrten, haben die +deutschen Bibliotheken die Ausgabe der Daten in Listenform +vorgezogen und Bandkataloge erstellt.'' +.[ [ +knub10a +.], S. 90] +Sowohl in Ulm als auch in Konstanz werden die Kataloge maschinell +generiert, im einen Fall Zettel- im anderen Fall aber durch +Listendruck. Technologisch unterscheiden sich die beiden Ansaetze +nicht wesentlich. Es waere problemlos moeglich gewesen vom einen +zum anderen +Verfahren umzustellen. Dies war gerade eben ein Vorteil des +generierten Katalogs: Die Ausgabeform war flexibel und anpassbar +geworden. +Auch in Ulm werden mitunter Bandkataloge ausgedruckt: +``Der wohl bedeutendste Vorteil des neuen Systems ist darin zu +sehen, dass die bestehenden Zettelkataloge in der bisher gewohnten +Form weitergefuehrt werden koennen, darueber hinaus aber durch den +Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung die Moeglichkeit +geschaffen wurde, das gesamte Katalogdatenmaterial nach +verschiedenen Gesichtspunkten, z.B. in Form von Bandkatalogen, +auszudrucken.'' +.[ [ +ulub20a edv katalogisierung +.], S. 60f] .P -ZS: -In Ulm bereits zu Beginn angedacht, aber noch nicht direkt -realisiert worden. Man hatte die Daten vorsorglich gleich -maschinenlesebar auf Lochkarten erfasst. +Wie genau damals in Konstanz die Daten erfasst und verarbeitet +worden sind, habe ich leider nicht herausgefunden. +Klar ist jedoch, dass es ein Stapelverarbeitungssystem ist, +das bis 1974 beim ortsansaessigen, externen Dienstleister +Telefunken laeuft. +.\" XXX ref +Dann zieht es auf den Rechner (TR 4) des neuen Uni-RZs um. +.\" XXX ref -Mit diesen wurde -1967 von der Firma IBM ein Bandkatalog gedruckt. In den -Jahren 1969 bis 1971 erzeugte das Deutsche Rechenzentrum in +.P +In Ulm sieht die Situation bei den Zeitschriften aehnlich aus. +Die Zeitschriftenkataloge werden zuerst von externen +Dienstleistern erstellt, in Listenform. 1967 ist das die +ortsansaessige IBM. In den Jahren 1969 bis 1971 erzeugt das +Deutsche Rechenzentrum in Darmstadt drei Gesamttitelkataloge. Zur Generierung -wurde die Katalogdruckprogramme der ULUB zur Hilfe +wurde dabei die Katalogdruckprogramme der ULUB zur Hilfe genommen. Die Vorbereitungsarbeit dazu war sehr aufwaendig. Neben der machanischen Arbeit (Locher, Sortierer) mussten 10\|000 Lochkarten nach Darmstadt @@ -460,55 +546,62 @@ .[ [ ulub20a edv katalogisierung .], S. 61] -In den Jahren 1970 bis 1974 druckte das URZ selbst -Zeitschriftenstandortkataloge, auf Basis des gleichen -Ansatzes. +In den Jahren 1970 bis 1974 druckte das URZ dann auf dem eigenen +Rechner selbst Zeitschriftenstandortkataloge. Die Softwarebasis +ist die gleiche. .[ [ ulub20a edv katalogisierung .], S. 62] - - - - -Lochstreifenschreibmaschine mit Leser und Locher, plus einem -Zusatzleser, der die Lochstreifen nach bestimmten Codes -durchsuchen kann. -Datentraeger Lochstreiben -sollte spaeter auch mit dem Computer gelesen werden koennen. +.P +In beiden Faellen existiert die Bibliothek vor dem Rechenzentrum. +In der Fruehzeit uebernehmen deshalb externe Firmen die +Datenverarbeitung, nur die Datenerfassung geschieht in der +Bibliothek selbst. Als die Rechenzentren so weit sind, werden die +Programme von den externen Anbietern zu den eigenen Rechenzentren +umgezogen. Zu dieser Zeit sind alle Systeme stapelverarbeitend. +Bereits 1965 erkennt man in der KNUB: +``Ein Katalogisierungssystem sollte niemals -- wie das Konstanzer +Systeme -- nur im Stapelbetrieb eingesetzt werden koennen. Dies +zwingt zu einer komplizierten und zeitaufwendigen Buchfuehrung der +Korrekturen (Veraenderung und Ergaenzungen) zwischen Eingabe und +endgueltiger Ausgabe der korrekten Daten im Katalogdruck.'' +.[ [ +knub10a +.], S. 89] +.P +In Ulm existiert zwar ein Korrekturprogramm, mit diesem muss +allerdings selektiv mit Ergaenzungen eine Kopie des Lochstreifens +erstellt werden. .[ [ ulub20a edv katalogisierung -.], S. 56] - +.], S. 57] .P -Eindateienprinzip -\(-> Mehrdateienprinzip mit Verknuepfungen -\(-> relationale Datenbanken - +In Konstanz scheint das in den 60er Jahren eingefuehrte System im +Wesentlichen bis in die 80er Jahre fortzubestehen. Dann wird es +durch die Katalogisierung im Verbundkatalog und dem hauseigenen +KOALA ersetzt. +.\" XXX wirlich so? .P -ULUB: Belegleser - - -.P -Herbst 1974 muss die ULUB in kuerzester Zeit ein neues Verfahren +In Ulm galt es im Herbst 1974, in kuerzester Zeit, ein neues Verfahren finden, da die Herstellerfirma die Produktion der Flexowriter eingestellt hat. -Das neue Verfahren soll dem bisherigen moeglichst aehneln um den +Das neue Verfahren sollte dem bisherigen moeglichst aehneln um den Umstellungsaufwand gering zu halten. -Das neue Belegleser-System wurde in Zusammenarbeit mit dem URZ -entwickelt. Es ist 1984 noch immer im Einsatz. -Ausgangspunkt ist weiterhin das gleiche Datenerfassungsformular. -Jetzt werden aber Belegleserformulare (mit Steuerzeichen) -in OCR-A-Schrift erstellt. -(Keine Laengenbegrenzungen, da das System automatisch Folgekarten -erstellen kann.) +Ausgangspunkt ist deshalb weiterhin das gleiche +Datenerfassungsformular. +Der Datenerfassungsschritt ist demnach unveraendert. +Statt Lochstreifen werden nun jedoch Belegleserformulare +in OCR-A-Schrift (mit Steuerzeichen) erstellt. +(Es gibt keine Laengenbegrenzungen, da das System automatisch +Folgekarten erstellen kann.) Die Belegleserformulare, die perfekt lesbar sein muessen, werden von einem Rechner eingelesen, geprueft und auf Magnetband gespeichert. Die Banddaten werden im RZ auf einer TR 440 verarbeitet, aufbereitet und sortiert. Der Ausdruck der Kartensaetze erfolgt -wieder in der Datenerfassungsabteilung. +wieder in der Datenerfassungsabteilung in der Bibliothek. Eine programmgesteuerte Schneidemaschine bringt sie ins Kartenformat. Das Beleglesersystem erzeugt in \fIeinem\fP Arbeitsgang mit @@ -516,28 +609,21 @@ Systematischen, den Schlagwort-, die Bereichs-, den baden-wuerttembergischen Zentralkatalog, und einen Dissertationssonderkatalog. +Das neue Belegleser-System wurde in Zusammenarbeit mit dem URZ +entwickelt. .[ [ ulub20a edv katalogisierung .], S. 59f] - - .P -Seit April 1974 wird die woechentlich erscheinende Neuerwerbungsliste -auch automatisch erstellt. Davor wurden die Katalogkarten dafuer -noch von Hand kopiert. +Seit dieser Zeit wird auch die woechentlich erscheinende +Neuerwerbungsliste automatisch erstellt. +Zuvor wurden die Katalogkarten dafuer noch von Hand kopiert. .[ [ ulub20a edv katalogisierung .], S. 60] - - .P -Seit 1978 werden die Katalogkarten vollstaendig sortiert. -.[ [ -ulub20a edv katalogisierung -.], S. 60] - - -.P +Wenn das System auch noch immer stapelverarbeitend ist, so wird +doch die selbst steuerbare Bedienung geschaetzt: ``Das Beleglesersystem arbeitet vor allem deshalb zur Zufriedenheit der Universitaetsbibliothek, weil durch sie der zeitliche Aufwand der Katalogherstellung gesteuert wird: Die am @@ -553,86 +639,6 @@ .], S. 60] -.P -``Der wohl bedeutendste Vorteil des neuen Systems ist darin zu -sehen, dass die bestehenden Zettelkataloge in der bisher gewohnten -Form weitergefuehrt werden koennen, darueber hinaus aber durch den -Einsatz der elektronischen Datenverarbeitung die Moeglichkeit -geschaffen wurde, das gesamte Katalogdatenmaterial nach -verschiedenen Gesichtspunkten, z.B. in Form von Bandkatalogen, -auszudrucken.'' -.[ [ -ulub20a edv katalogisierung -.], S. 60f] - - -.P -KNUB - -.P -``Das Bauprinzip des Konstanzer Systems ist die Zerlegung der -Daten-, der Textketten -- in ihre Elemente, damit sie nur einmal -erfasst und eingespeichert, aber vielfaeltig miteinander -kombiniert werden koennen -- zur Ausgabe verschiedener Kataloge. -Das ist heute [1975] selbstverstaendlich.'' -.[ [ -knub10a -.], S. 88] - -.P -Auch an der KNUB begann man damit die EDV fuer die Kataloggenerierung -einzusetzen. Dabei war die Notwendigkeit fuer einen guten Katalog -in KN nicht dermassen vorhanden wie an anderen Bibliotheken. An -der KNUB ist fast der komplette Bestand systematisch freihand -aufgestellt. -.[ [ -ub kn 1965 1974 -.], S. 43] -Man darf erwarten, dass sich dadurch ein verhaeltnismaessig -grosser Teil der Literaturnachfrage ohne Katalogeinsicht decken -laesst. Das koennte erklaeren, warum die eher umstaendliche -Handhabung von Bandkatalog plus Supplemente plus Anschlusskartei -nicht zugunsten eines einzigen Zettelkatalogs akzeptabel war. - -.P -Die KNUB beginnt sofort mit der elektronischen Katalogisierung. -Sie unterhaelt keine Zettelkataloge. Stattdessen druckt sie -gleich von Beginn an Bandkataloge aus den elektronisch erfassten -Katalogdaten. -Dieser wird einmal jaehrlich neu generiert. Um die -Neuerwerbungen waehrend des Jahres nachzuweisen gibt es eine -Anschlusskartei. Mitunter werden auch Supplemente -zum Bandkatalog gedruckt. - -.P -1975 umfasst der Alphabetische Monographienkatalog 92 Baende mit -je rund 300 Seiten. Die 35 Fachgebietskataloge umfassen weitere -90 Baende. Der Systematische Katalog umfasst rund 50 Baende. Dazu -kommen mehrere Exemplare des Alphabetischen Dissertationenkatalog -mit rund 10 Baenden und ein Zeitschriftenkatalog mit 3 Baenden. -.[ [ -ub kn 1965 1974 -.], S. 11] - -.P -Der Nachteil der Bandkataloge ist die Einheit, die sie darstellen. -Im Gegensatz zu Zettelkatalogen ist es unmoeglich mit geringem -Aufwand Neuerwerbungen aufzunehmen. Es muss jeweils ein neuer -Katalog gedruckt werden, oder man muss mit Supplementen oder -Anschlusskarteien arbeiten. Im Konstanzer Fall war die Folge des -Bandkatalogs, dass er Ende 1974 beim Stuttgarter Zentralkatalog -noch immer in der Version von 1972 vorliegt. -.[ [ -ub kn 1965 1974 -.], S 42] -Er hatte eine nachteilige Sonderstellung. Das mag nicht schlimm -gewesen sein, da die KNUB lange Zeit im Bestandsaufbau war und -(bis XXX) nur nehmend an der FL teilgenommen hat. Dennoch stellt -sich die Frage, warum man in KN nicht einfach Katalogkarten fuer -den Zentralkatalog in Stuttgart gedruckt hat. Die EDV haette diese -Flexibilitaet ja gerade ermoeglicht. - - .P KNUB: @@ -642,13 +648,22 @@ ub kn 1965 1974 .], S. 49] + .P -ULUB 1984: ``Die gesamte Katalogherstellung der +Zusammenfassend konstatiert die ULUB im Jahr 1984: +``Die gesamte Katalogherstellung der Universitaetsbibliothek Ulm (Monographien und Zeitschriften) ist unter Einsatz der EDV automatisiert.'' .[ [ ulub20a auskunftsbestand .], S. 73] +Die technische Grundlage ist das Beleglesersystem, das 1974 in +Zusammenarbeit mit dem RZ entwickelt worden ist. + +.ig + (Beleglesersystem ist 1984 noch immer im Einsatz.) + .\" XXX wie lange noch? 1985? +.. .P @@ -666,6 +681,19 @@ Uebergangszeit bis die Daten im Katalog vorhanden sind. Zur Fremddatennutzung braucht es Verbuende. +.P +hbz: +Auch an der +Schwachstelle Lochkarten: Es gibt nur begrenzte Korrekturmoeglichkeiten. +Man benoetigt Korrekturzettel. +.[ [ +symposium 1978 kleincomputer +.], S. 54] + +.P +Eindateienprinzip +\(-> Mehrdateienprinzip mit Verknuepfungen +\(-> relationale Datenbanken .U1 Austausch @@ -876,6 +904,63 @@ ackermann interview .] +Der grosse Vorteil am Bandkatalog ist + +Dieser wird einmal jaehrlich neu generiert. Um die +Neuerwerbungen waehrend des Jahres nachzuweisen gibt es eine +Anschlusskartei. Mitunter werden auch Supplemente +zum Bandkatalog gedruckt. + + +Auch an der KNUB begann man damit die EDV fuer die Kataloggenerierung +einzusetzen. Dabei war die Notwendigkeit fuer einen guten Katalog +in KN vielleicht nicht dermassen vorhanden wie an anderen Bibliotheken. +An der KNUB ist fast der komplette Bestand systematisch freihand +aufgestellt. +.[ [ +ub kn 1965 1974 +.], S. 43] +Man darf erwarten, dass sich dadurch ein verhaeltnismaessig +grosser Teil der Literaturnachfrage ohne Katalogeinsicht decken +laesst. Das koennte erklaeren, warum die eher umstaendliche +Handhabung von Bandkatalog plus Supplemente plus Anschlusskartei +nicht zugunsten eines einzigen Zettelkatalogs akzeptabel war. + + +.P +1975 umfasst der Alphabetische Monographienkatalog 92 Baende mit +je rund 300 Seiten. Die 35 Fachgebietskataloge umfassen weitere +90 Baende. Der Systematische Katalog umfasst rund 50 Baende. Dazu +kommen mehrere Exemplare des Alphabetischen Dissertationenkatalog +mit rund 10 Baenden und ein Zeitschriftenkatalog mit 3 Baenden. +.[ [ +ub kn 1965 1974 +.], S. 11] + +.P +Der Nachteil der Bandkataloge ist die Einheit, die sie darstellen. +Im Gegensatz zu Zettelkatalogen ist es unmoeglich mit geringem +Aufwand Neuerwerbungen aufzunehmen. Es muss jeweils ein neuer +Katalog gedruckt werden, oder man muss mit Supplementen oder +Anschlusskarteien arbeiten. Im Konstanzer Fall war die Folge des +Bandkatalogs, dass er Ende 1974 beim Stuttgarter Zentralkatalog +noch immer in der Version von 1972 vorliegt. +.[ [ +ub kn 1965 1974 +.], S 42] +Er hatte eine nachteilige Sonderstellung. Das mag nicht schlimm +gewesen sein, da die KNUB lange Zeit im Bestandsaufbau war und +(bis XXX) nur nehmend an der FL teilgenommen hat. Dennoch stellt +sich die Frage, warum man in KN nicht einfach Katalogkarten fuer +den Zentralkatalog in Stuttgart gedruckt hat. Die EDV haette diese +Flexibilitaet ja gerade ermoeglicht. + +.P +Diskussion von Band- vs. Zettelkatalog. +.[ [ +ub kn 1965 1974 +.], S 90] + @@ -1079,17 +1164,6 @@ symposium 1978 kleincomputer .], S. 12] -.P -Schwachstelle Lochkarten: Es gibt nur begrenzte Korrekturmoeglichkeiten. -Man benoetigt Korrekturzettel. -.[ [ -symposium 1978 kleincomputer -.], S. 54] -.P -Korrekturlesen und Korrektur des Lochstreifens. -.[ [ -ulub20a edv katalogisierung -.], S. 57] .P Klarschrift und Barcode in Berlin